Wirtschaftspolitik

Wirt­schafts­po­li­tik umfasst alle staat­li­chen Maß­nah­men und Ent­schei­dun­gen, die dar­auf abzie­len, den Wirt­schafts­pro­zess eines Lan­des gezielt zu beein­flus­sen und zu gestal­ten. Dabei ver­folgt sie über­ge­ord­ne­te Zie­le wie sta­bi­les Wirt­schafts­wachs­tum, Preis­sta­bi­li­tät, einen hohen Beschäf­ti­gungs­grad und ein außen­wirt­schaft­li­ches Gleich­ge­wicht. Wich­ti­ge Akteu­re sind neben der Regie­rung auch die Zen­tral­bank sowie ver­schie­de­ne Ver­bän­de und inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­tio­nen. Man unter­schei­det dabei meist zwi­schen der Ord­nungs­po­li­tik, die den recht­li­chen Rah­men fest­legt, und der Pro­zess­po­li­tik, die direkt in wirt­schaft­li­che Abläu­fe ein­greift.