Wohlstandsindikatoren

Wohl­stands­in­di­ka­to­ren sind sta­tis­ti­sche Mess­grö­ßen, die dazu die­nen, den Wohl­stand und die Lebens­qua­li­tät in einer Gesell­schaft oder einem Staat zu erfas­sen und ver­gleich­bar zu machen. Wäh­rend tra­di­tio­nell vor allem öko­no­mi­sche Kenn­zah­len wie das Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) im Vor­der­grund stan­den, berück­sich­ti­gen moder­ne Ansät­ze ver­stärkt auch sozia­le und öko­lo­gi­sche Fak­to­ren. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se das Bil­dungs­ni­veau, der Gesund­heits­zu­stand der Bevöl­ke­rung, die sozia­le Sicher­heit sowie die Qua­li­tät der Umwelt. Ziel die­ser Indi­ka­to­ren ist es, ein ganz­heit­li­ches Bild des gesell­schaft­li­chen Fort­schritts zu zeich­nen, das über rein mone­tä­re Wer­te hin­aus­geht.