Wüstenbildung, auch Desertifikation genannt, ist der Prozess der Degradation von fruchtbarem Land in trockenen, halbtrockenen und trockenen subhumiden Gebieten, der hauptsächlich durch Klimawandel und menschliche Aktivitäten wie Überweidung, Abholzung, unsachgemäße Bewässerung und Bodenerosion verursacht wird. Dieser Prozess führt zu einem Verlust der Vegetation, der Bodengesundheit und der landwirtschaftlichen Produktivität, was die Lebensgrundlage der betroffenen Bevölkerung gefährdet. Maßnahmen zur Bekämpfung der Wüstenbildung umfassen nachhaltige Landnutzungspraktiken, Aufforstung, Wassermanagement und den Schutz von Bodendeckung, um die Resilienz der betroffenen Gebiete zu stärken und die Ausbreitung der Wüsten zu verhindern.

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Jedes Jahr am 5. Juni vereint der Weltumwelttag Millionen Menschen weltweit, um das Bewusstsein für Umweltprobleme zu schärfen und gemeinsame Maßnahmen zu fördern. Organisiert von den Vereinten Nationen, steht dieser besondere Tag 2024 unter dem Motto „Land Restoration, Desertification and Drought Resilience“ – ein Thema, das dringende Aufmerksamkeit und Maßnahmen erfordert. Historischer Kontext Der Weltumwelttag…