Eine „Zeitenwende“ bezeichnet einen tiefgreifenden Einschnitt in Politik, Gesellschaft oder Wirtschaft, der alte Strukturen und Gewohnheiten grundlegend verändert. Sie markiert den Übergang von einem historisch dominierten Zustand in ein neues Zeitalter, in dem andere Werte, Technologien oder Machtverhältnisse gelten. Häufig wird der Begriff verwendet, um den Bruch mit bisherigen Paradigmen und die Notwendigkeit einer umfassenden Neuorientierung zu betonen. Solche Wendepunkte gehen meist mit weitreichenden Folgen für das Zusammenleben und die individuelle Lebensführung einher.

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Verteidigungsminister Boris Pistorius reformiert den Wehrdienst: Ein verpflichtender Fragebogen, Losverfahren bei der Musterung und die Rückkehr zur Wehrpflicht im Notfall prägen die Debatte. Wie reagiert Deutschland auf die veränderte Sicherheitslage in Europa und die NATO-Anforderungen?