Zeitenwende

Eine „Zei­ten­wen­de“ bezeich­net einen tief­grei­fen­den Ein­schnitt in Poli­tik, Gesell­schaft oder Wirt­schaft, der alte Struk­tu­ren und Gewohn­hei­ten grund­le­gend ver­än­dert. Sie mar­kiert den Über­gang von einem his­to­risch domi­nier­ten Zustand in ein neu­es Zeit­al­ter, in dem ande­re Wer­te, Tech­no­lo­gien oder Macht­ver­hält­nis­se gel­ten. Häu­fig wird der Begriff ver­wen­det, um den Bruch mit bis­he­ri­gen Para­dig­men und die Not­wen­dig­keit einer umfas­sen­den Neu­ori­en­tie­rung zu beto­nen. Sol­che Wen­de­punk­te gehen meist mit weit­rei­chen­den Fol­gen für das Zusam­men­le­ben und die indi­vi­du­el­le Lebens­füh­rung ein­her.