Zivilgesellschaft

Die Zivil­ge­sell­schaft bezeich­net den Bereich einer moder­nen Gesell­schaft, der unab­hän­gig vom Staat, der markt­ori­en­tier­ten Wirt­schaft und der pri­va­ten Lebens­sphä­re exis­tiert. Sie umfasst das frei­wil­li­ge Enga­ge­ment von Bür­gern in Orga­ni­sa­tio­nen wie Ver­ei­nen, NGOs, Kir­chen oder Bür­ger­initia­ti­ven, um gemein­schaft­li­che Inter­es­sen zu ver­fol­gen und öffent­li­che Belan­ge mit­zu­ge­stal­ten. Die­se Akteu­re agie­ren ohne Gewinn­ab­sicht und bil­den ein wich­ti­ges Bin­de­glied zwi­schen dem Indi­vi­du­um und dem Staat, wodurch sie maß­geb­lich zur demo­kra­ti­schen Mei­nungs­bil­dung bei­tra­gen. Damit fun­giert die Zivil­ge­sell­schaft als kri­ti­sche Kon­troll­in­stanz und stärkt den sozia­len Zusam­men­halt sowie die poli­ti­sche Par­ti­zi­pa­ti­on.