Füh­rungs­kraft: Dein Team, dein Spie­gel – So beein­flusst du dei­nen Auf­stieg

Füh­rungs­kraft: Dein Team, dein Spie­gel – So beein­flusst du dei­nen Auf­stieg

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Die Rol­le einer Füh­rungs­kraft ist viel­schich­tig und geht weit über die blo­ße Anwei­sung von Auf­ga­ben hin­aus. Das Team, das eine Füh­rungs­kraft lei­tet, spie­gelt oft des­sen Füh­rungs­stil, Wer­te und Ver­hal­tens­wei­sen wider. Die­ser Arti­kel beleuch­tet, wie Füh­rungs­kräf­te durch Selbst­re­fle­xi­on und geziel­te Maß­nah­men ihr Team posi­tiv beein­flus­sen und somit ihren eige­nen Auf­stieg för­dern kön­nen. Wie kön­nen Füh­rungs­kräf­te ihren Füh­rungs­stil bewusst gestal­ten, um eine moti­vie­ren­de und pro­duk­ti­ve Arbeits­um­ge­bung zu schaf­fen, die letzt­end­lich zum per­sön­li­chen Erfolg bei­trägt?

Das Team als Spie­gel der Füh­rungs­kraft

Eine Füh­rungs­kraft prägt ihr Team – bewusst und unbe­wusst. Die Art und Wei­se, wie eine Füh­rungs­kraft kom­mu­ni­ziert, Ent­schei­dun­gen trifft und mit Her­aus­for­de­run­gen umgeht, wirkt sich direkt auf die Team­dy­na­mik und die Arbeits­mo­ral aus. Das Team wird zum Spie­gel­bild des Füh­rungs­ver­hal­tens, der Wer­te und der Kom­mu­ni­ka­ti­on der Füh­rungs­kraft.

Ein Bei­spiel: Eine Füh­rungs­kraft, die Wert auf offe­ne und ehr­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on legt, wird mit hoher Wahr­schein­lich­keit ein Team haben, in dem sich die Mit­glie­der trau­en, ihre Mei­nun­gen und Ideen frei zu äußern. Umge­kehrt wird eine Füh­rungs­kraft, die wenig kom­mu­ni­ziert und Ent­schei­dun­gen intrans­pa­rent trifft, ein Team vor­fin­den, das ver­un­si­chert ist und in dem sich Miss­trau­en breit macht.

Auch die Art und Wei­se, wie eine Füh­rungs­kraft mit Feh­lern umgeht, spie­gelt sich im Team wider. Wer­den Feh­ler offen ange­spro­chen und als Chan­ce zur Ver­bes­se­rung genutzt, ent­steht eine posi­ti­ve Feh­ler­kul­tur, die Inno­va­tio­nen för­dert. Wird hin­ge­gen mit Schuld­zu­wei­sun­gen und Bestra­fun­gen reagiert, wird das Team ver­su­chen, Feh­ler zu ver­tu­schen, was letzt­end­lich zu einer nega­ti­ven Arbeits­at­mo­sphä­re und gerin­ge­rer Leis­tungs­be­reit­schaft führt.

Die Wer­te, die eine Füh­rungs­kraft ver­kör­pert, haben eben­falls einen gro­ßen Ein­fluss auf das Team. Eine Füh­rungs­kraft, die Inte­gri­tät und Ehr­lich­keit vor­lebt, wird ein Team haben, das die­se Wer­te teilt. Eine Füh­rungs­kraft, die hin­ge­gen zu unethi­schen oder frag­wür­di­gen Prak­ti­ken greift, ris­kiert, dass auch das Team sich in die­sem Sin­ne ver­hält.

Die sub­ti­len und offen­sicht­li­chen Ein­flüs­se, die eine Füh­rungs­kraft auf die Team­dy­na­mik hat, sind viel­fäl­tig. Es ist daher essen­ti­ell, dass Füh­rungs­kräf­te sich ihrer Vor­bild­funk­ti­on bewusst sind und ihr Ver­hal­ten reflek­tie­ren, um eine posi­ti­ve und pro­duk­ti­ve Arbeits­um­ge­bung zu schaf­fen.

Selbst­re­fle­xi­on: Der Schlüs­sel zum Füh­rungs­auf­stieg

Selbst­re­fle­xi­on ist ein wesent­li­cher Bau­stein für jede Füh­rungs­kraft, die ihre Füh­rungs­qua­li­tä­ten ver­bes­sern und ihren Auf­stieg vor­an­trei­ben möch­te. Es geht dar­um, sich der eige­nen Stär­ken und Schwä­chen bewusst zu wer­den, das eige­ne Ver­hal­ten zu ana­ly­sie­ren und dar­aus zu ler­nen.

Eine ehr­li­che Ver­hal­tens­ana­ly­se ist der ers­te Schritt zur Selbst­re­fle­xi­on. Füh­rungs­kräf­te soll­ten sich fra­gen, wie sie in bestimm­ten Situa­tio­nen reagiert haben, wel­che Moti­ve hin­ter ihrem Han­deln stan­den und wel­che Aus­wir­kun­gen ihr Ver­hal­ten auf das Team hat­te. Dabei kann es hilf­reich sein, Feed­back von Kol­le­gen, Mit­ar­bei­tern oder Men­to­ren ein­zu­ho­len.

Die Erkennt­nis der eige­nen Schwä­chen ist nicht immer ein­fach, aber essen­ti­ell für die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung. Nie­mand ist per­fekt, und jede Füh­rungs­kraft hat Berei­che, in denen sie sich ver­bes­sern kann. Indem man sei­ne Schwä­chen akzep­tiert und aktiv an ihnen arbei­tet, kann man sei­ne Füh­rungs­qua­li­tä­ten deut­lich ver­bes­sern.

Die Stär­ken einer Füh­rungs­kraft soll­ten eben­falls bewusst wahr­ge­nom­men und gezielt ein­ge­setzt wer­den. Eine Füh­rungs­kraft, die ihre Stär­ken kennt und sie effek­tiv ein­setzt, kann ihr Team bes­ser moti­vie­ren, inspi­rie­ren und zu Höchst­leis­tun­gen anspor­nen.

Selbst­re­fle­xi­on ist ein kon­ti­nu­ier­li­cher Pro­zess, der in den Arbeits­all­tag inte­griert wer­den soll­te. Füh­rungs­kräf­te soll­ten sich regel­mä­ßig Zeit neh­men, um ihr Ver­hal­ten zu reflek­tie­ren, aus Feh­lern zu ler­nen und ihre Stär­ken wei­ter aus­zu­bau­en. Nur so kön­nen sie ihre Füh­rungs­qua­li­tä­ten kon­ti­nu­ier­lich ver­bes­sern und ihren Kar­rie­re­pla­nung erfolg­reich gestal­ten.

Wie Füh­rungs­kräf­te ihren Auf­stieg beein­flus­sen kön­nen

Füh­rungs­kräf­te haben viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, ihr Team posi­tiv zu beein­flus­sen und dadurch ihren eige­nen Auf­stieg aktiv zu gestal­ten. Ein wich­ti­ger Fak­tor ist die Moti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ter. Eine Füh­rungs­kraft, die ihre Mit­ar­bei­ter moti­vie­ren kann, wird ein leis­tungs­star­kes und enga­gier­tes Team haben, das die Unter­neh­mens­zie­le erreicht. Moti­va­ti­on ent­steht nicht von selbst, son­dern durch ver­schie­de­ne Fak­to­ren wie Aner­ken­nung, Wert­schät­zung und die Mög­lich­keit, sich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Dele­ga­ti­on ist eine wei­te­re wich­ti­ge Fähig­keit. Eine Füh­rungs­kraft, die Auf­ga­ben sinn­voll dele­giert, ent­las­tet sich selbst und gibt den Mit­ar­bei­tern die Mög­lich­keit, sich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Dies för­dert die Eigen­ver­ant­wor­tung und das Enga­ge­ment im Team. Wich­tig ist dabei, die Auf­ga­ben pas­send zu den Fähig­kei­ten und Inter­es­sen der Mit­ar­bei­ter zu ver­tei­len.

Kon­struk­ti­ves Feed­back ist essen­ti­ell für die Mit­ar­bei­ter­ent­wick­lung. Füh­rungs­kräf­te soll­ten regel­mä­ßig Feed­back geben, sowohl posi­ti­ves als auch kri­ti­sches. Dabei ist es wich­tig, das Feed­back kon­kret und lösungs­ori­en­tiert zu for­mu­lie­ren, um den Mit­ar­bei­tern zu hel­fen, sich zu ver­bes­sern und ihre Zie­le zu errei­chen. Eine offe­ne Feed­back­kul­tur för­dert das Ver­trau­en und die Zusam­men­ar­beit im Team.

Die Unter­neh­mens­kul­tur spielt eben­falls eine ent­schei­den­de Rol­le. Füh­rungs­kräf­te soll­ten sich aktiv für eine posi­ti­ve Unter­neh­mens­kul­tur ein­set­zen, in der die Mit­ar­bei­ter wert­ge­schätzt wer­den, sich wohl­füh­len und ihre Poten­zia­le ent­fal­ten kön­nen. Eine posi­ti­ve Unter­neh­mens­kul­tur för­dert die Mit­ar­bei­ter­ent­wick­lung und trägt somit zum Erfolg des Unter­neh­mens bei. Bei­spiels­wei­se kann eine Füh­rungs­kraft Team­buil­ding-Maß­nah­men för­dern oder sich für fle­xi­ble Arbeits­mo­del­le ein­set­zen.

Neben Soft Skills beein­flus­sen auch Hard Facts den Auf­stieg, wie der Arti­kel von SQUEAKER beschreibt. Füh­rungs­kräf­te soll­ten daher auch ihre fach­li­chen Kom­pe­ten­zen kon­ti­nu­ier­lich aus­bau­en und sich über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in ihrem Bereich infor­mie­ren. Auf­stieg | SQUEAKER — Die­ser Arti­kel beschreibt, wie neben Soft Skills auch Hard Facts den Auf­stieg beein­flus­sen. Es ist wich­tig, sich ein brei­tes Wis­sens­spek­trum anzu­eig­nen und sich ste­tig wei­ter­zu­bil­den, um den Anfor­de­run­gen des Arbeits­mark­tes gerecht zu wer­den.

Die Bedeu­tung von Empa­thie und sozia­ler Kom­pe­tenz

Empa­thie und sozia­le Kom­pe­tenz sind ent­schei­den­de Fak­to­ren für den Erfolg einer Füh­rungs­kraft. Die­se Fähig­kei­ten ermög­li­chen es, die Bedürf­nis­se und Gefüh­le der Team­mit­glie­der zu ver­ste­hen und dar­auf ein­zu­ge­hen. Dies stärkt die Bezie­hun­gen zu den Mit­ar­bei­tern und schafft eine ver­trau­ens­vol­le Arbeits­at­mo­sphä­re.

Empa­thie bedeu­tet, sich in die Lage ande­rer Men­schen hin­ein­ver­set­zen zu kön­nen und ihre Per­spek­ti­ve zu ver­ste­hen. Eine empa­thi­sche Füh­rungs­kraft kann bes­ser auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se ihrer Mit­ar­bei­ter ein­ge­hen und sie ent­spre­chend unter­stüt­zen. Dies för­dert die Mit­ar­bei­ter­bin­dung und die Moti­va­ti­on. Bei­spiels­wei­se kann eine Füh­rungs­kraft, die merkt, dass ein Mit­ar­bei­ter unter Stress lei­det, ihm Unter­stüt­zung anbie­ten oder ihm Auf­ga­ben abneh­men.

Sozia­le Kom­pe­tenz umfasst eine Viel­zahl von Fähig­kei­ten, wie z.B. Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, Kon­flikt­fä­hig­keit und Team­fä­hig­keit. Eine sozi­al kom­pe­ten­te Füh­rungs­kraft kann effek­tiv kom­mu­ni­zie­ren, Kon­flik­te kon­struk­tiv lösen und ein star­kes Team auf­bau­en. Dies trägt zu einer posi­ti­ven Arbeits­at­mo­sphä­re bei und för­dert die Zusam­men­ar­beit.

Kon­flikt­lö­sung ist ein wich­ti­ger Aspekt sozia­ler Kom­pe­tenz. Kon­flik­te sind in jedem Team unver­meid­lich, aber eine gute Füh­rungs­kraft kann die­se kon­struk­tiv lösen, indem sie die ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven berück­sich­tigt und eine für alle Betei­lig­ten akzep­ta­ble Lösung fin­det. Dies erfor­dert Fin­ger­spit­zen­ge­fühl und die Fähig­keit, zu ver­mit­teln.

Eine ver­trau­ens­vol­le Arbeits­at­mo­sphä­re ist essen­ti­ell für den Erfolg eines Teams. Wenn sich die Mit­ar­bei­ter wohl­füh­len und Ver­trau­en in ihre Füh­rungs­kraft haben, sind sie moti­vier­ter, enga­gier­ter und leis­tungs­fä­hi­ger. Eine Füh­rungs­kraft kann Ver­trau­en auf­bau­en, indem sie ehr­lich, trans­pa­rent und zuver­läs­sig ist.

Feh­ler als Chan­ce: Ler­nen aus Miss­erfol­gen

Eine posi­ti­ve Feh­ler­kul­tur ist ent­schei­dend für Inno­va­ti­on und Fort­schritt. Füh­rungs­kräf­te soll­ten Feh­ler nicht als Ver­sa­gen, son­dern als Lern­chan­ce begrei­fen. Indem sie einen kon­struk­ti­ven Umgang mit Feh­lern im Team för­dern, kön­nen sie eine Kul­tur des Ler­nens und der Ver­bes­se­rung eta­blie­ren.

Es ist wich­tig, dass Mit­ar­bei­ter sich trau­en, Feh­ler offen anzu­spre­chen, ohne Angst vor nega­ti­ven Kon­se­quen­zen haben zu müs­sen. Eine Füh­rungs­kraft kann dies för­dern, indem sie selbst offen mit eige­nen Feh­lern umgeht und zeigt, dass sie dar­aus gelernt hat.

Resi­li­enz ist die Fähig­keit, sich von Rück­schlä­gen zu erho­len und gestärkt dar­aus her­vor­zu­ge­hen. Eine resi­li­en­te Füh­rungs­kraft kann ihr Team auch in schwie­ri­gen Zei­ten moti­vie­ren und unter­stüt­zen. Sie ver­mit­telt Zuver­sicht und zeigt, dass man aus Feh­lern ler­nen und sich ver­bes­sern kann.

Risi­ko­be­reit­schaft ist eben­falls wich­tig für Inno­va­ti­on. Füh­rungs­kräf­te soll­ten ihre Mit­ar­bei­ter ermu­ti­gen, neue Din­ge aus­zu­pro­bie­ren und Risi­ken ein­zu­ge­hen, auch wenn dies bedeu­tet, dass Feh­ler pas­sie­ren kön­nen. Wich­tig ist, aus den Feh­lern zu ler­nen und es beim nächs­ten Mal bes­ser zu machen.

Spieg­lein, Spieg­lein: Dein Team spie­gelt, wie du führst — Die­ser Arti­kel betont, dass der Umgang einer Füh­rungs­kraft mit Feh­lern vom Team über­nom­men wird. Wenn eine Füh­rungs­kraft offen und kon­struk­tiv mit Feh­lern umgeht, wird auch das Team dies tun. Eine posi­ti­ve Feh­ler­kul­tur för­dert die Inno­va­ti­on und die Leis­tungs­be­reit­schaft.

Die Bedeu­tung von Empa­thie und sozia­ler Kom­pe­tenz

Empa­thie und sozia­le Kom­pe­tenz sind das Fun­da­ment für star­ke Füh­rungs­be­zie­hun­gen und eine moti­vie­ren­de Arbeits­at­mo­sphä­re. Eine Füh­rungs­kraft mit hoher Empa­thie ist in der Lage, die Gefüh­le und Bedürf­nis­se ihrer Team­mit­glie­der zu ver­ste­hen und dar­auf ein­zu­ge­hen. Dies ermög­licht es, indi­vi­du­ell auf Mit­ar­bei­ter ein­zu­ge­hen, ihre Stär­ken zu för­dern und sie in schwie­ri­gen Situa­tio­nen zu unter­stüt­zen. Dadurch ent­steht ein Gefühl der Wert­schät­zung und Zuge­hö­rig­keit, was sich posi­tiv auf die Mit­ar­bei­ter­bin­dung aus­wirkt.

Kon­flikt­lö­sung ist ein wei­te­rer Bereich, in dem Empa­thie und sozia­le Kom­pe­tenz eine zen­tra­le Rol­le spie­len. Füh­rungs­kräf­te, die in der Lage sind, Kon­flik­te früh­zei­tig zu erken­nen und kon­struk­tiv zu lösen, schaf­fen ein Kli­ma des Ver­trau­ens und der Offen­heit. Durch akti­ves Zuhö­ren, das Ver­ste­hen unter­schied­li­cher Per­spek­ti­ven und die Suche nach gemein­sa­men Lösun­gen kön­nen Kon­flik­te nicht nur bei­gelegt, son­dern sogar als Chan­ce zur Ver­bes­se­rung genutzt wer­den.

Eine ver­trau­ens­vol­le Arbeits­at­mo­sphä­re ist essen­ti­ell für den Erfolg eines Teams. Mit­ar­bei­ter, die sich sicher und respek­tiert füh­len, sind eher bereit, Risi­ken ein­zu­ge­hen, neue Ideen ein­zu­brin­gen und ihr vol­les Poten­zi­al aus­zu­schöp­fen. Eine empa­thi­sche Füh­rungs­kraft för­dert die­se Atmo­sphä­re, indem sie trans­pa­rent kom­mu­ni­ziert, Ent­schei­dun­gen nach­voll­zieh­bar erklärt und die Leis­tun­gen der Mit­ar­bei­ter aner­kennt. Dies führt zu einer höhe­ren Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit und einer gestei­ger­ten Leis­tungs­be­reit­schaft.

Dar­über hin­aus ermög­licht Empa­thie einer Füh­rungs­kraft, die Aus­wir­kun­gen von Ver­än­de­run­gen im Unter­neh­men auf die Mit­ar­bei­ter zu anti­zi­pie­ren und die­se ent­spre­chend zu kom­mu­ni­zie­ren und zu beglei­ten. Dies mini­miert Unsi­cher­hei­ten und Ängs­te und trägt dazu bei, dass Ver­än­de­run­gen rei­bungs­lo­ser umge­setzt wer­den kön­nen.

Feh­ler als Chan­ce: Ler­nen aus Miss­erfol­gen

Eine posi­ti­ve Feh­ler­kul­tur ist ein ent­schei­den­der Fak­tor für Inno­va­ti­on und kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung. Füh­rungs­kräf­te, die Feh­ler als Lern­chan­ce begrei­fen, schaf­fen ein Umfeld, in dem Mit­ar­bei­ter sich trau­en, Risi­ken ein­zu­ge­hen und neue Ideen aus­zu­pro­bie­ren, ohne Angst vor nega­ti­ven Kon­se­quen­zen haben zu müs­sen. Dies för­dert die Risi­ko­be­reit­schaft und die Krea­ti­vi­tät im Team.

Der Schlüs­sel zu einem kon­struk­ti­ven Umgang mit Feh­lern liegt in der Ana­ly­se der Ursa­chen, nicht in der Suche nach Schul­di­gen. Füh­rungs­kräf­te soll­ten ihre Mit­ar­bei­ter ermu­ti­gen, Feh­ler offen anzu­spre­chen und gemein­sam nach Lösun­gen zu suchen. Dabei ist es wich­tig, den Fokus auf die Ver­bes­se­rung von Pro­zes­sen und Abläu­fen zu legen, um ähn­li­che Feh­ler in Zukunft zu ver­mei­den. Dies för­dert das Ler­nen auf indi­vi­du­el­ler und Team­ebe­ne.

Resi­li­enz ist eine wei­te­re wich­ti­ge Eigen­schaft, die in einer posi­ti­ven Feh­ler­kul­tur geför­dert wird. Mit­ar­bei­ter, die gelernt haben, mit Miss­erfol­gen umzu­ge­hen und aus ihnen zu ler­nen, sind wider­stands­fä­hi­ger gegen­über Rück­schlä­gen und Her­aus­for­de­run­gen. Sie las­sen sich nicht ent­mu­ti­gen, son­dern sehen Feh­ler als Chan­ce, sich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und stär­ker zu wer­den. Eine resi­li­en­te Füh­rungs­kraft ist hier­bei Vor­bild und unter­stützt das Team dabei, auch in schwie­ri­gen Situa­tio­nen den Opti­mis­mus zu bewah­ren.

Indem Füh­rungs­kräf­te einen offe­nen und kon­struk­ti­ven Umgang mit Feh­lern för­dern, eta­blie­ren sie eine Kul­tur des kon­ti­nu­ier­li­chen Ler­nens und der Ver­bes­se­rung. Dies trägt nicht nur zur Stei­ge­rung der Inno­va­ti­ons­kraft und der Leis­tungs­fä­hig­keit des Teams bei, son­dern sichert auch lang­fris­tig den Auf­stieg der Füh­rungs­kraft, da sie als jemand wahr­ge­nom­men wird, der ein ler­nen­des und sich ent­wi­ckeln­des Team führt.

Quel­le: Spieg­lein, Spieg­lein: Dein Team spie­gelt, wie du führst
Die­ser Arti­kel betont, dass der Umgang einer Füh­rungs­kraft mit Feh­lern vom Team über­nom­men wird.

Der Ein­fluss von Wei­ter­bil­dung und Men­to­ring

Wei­ter­bil­dung und Men­to­ring sind essen­zi­el­le Instru­men­te für die Per­so­nal­ent­wick­lung von Füh­rungs­kräf­ten und tra­gen maß­geb­lich zur Kar­rie­re­för­de­rung bei. Geziel­te Schu­lun­gen und Semi­na­re ermög­li­chen es Füh­rungs­kräf­ten, ihre Kom­pe­ten­zen in den Berei­chen Füh­rung, Kom­mu­ni­ka­ti­on, Pro­jekt­ma­nage­ment und ande­ren rele­van­ten Fel­dern zu erwei­tern und sich über aktu­el­le Trends und Ent­wick­lun­gen zu infor­mie­ren.

Men­to­ring bie­tet Füh­rungs­kräf­ten die Mög­lich­keit, von den Erfah­run­gen und dem Wis­sen erfah­re­ner Men­to­ren zu pro­fi­tie­ren. Ein Men­tor kann wert­vol­le Ein­bli­cke in die Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen der Füh­rungs­po­si­ti­on geben, Rat­schlä­ge zur Kar­rie­re­pla­nung geben und als Spar­rings­part­ner für stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen die­nen. Durch den Aus­tausch mit einem Men­tor kön­nen Füh­rungs­kräf­te ihr Netz­werk erwei­tern und wert­vol­le Kon­tak­te knüp­fen.

Wei­ter­bil­dung und Men­to­ring tra­gen dazu bei, das Selbst­ver­trau­en von Füh­rungs­kräf­ten zu stär­ken und ihnen die Werk­zeu­ge an die Hand zu geben, um erfolg­reich zu füh­ren und ihre Zie­le zu errei­chen. Indem sie kon­ti­nu­ier­lich in ihre eige­ne Ent­wick­lung inves­tie­ren, zei­gen Füh­rungs­kräf­te auch ihren Mit­ar­bei­tern, dass sie Wert auf kon­ti­nu­ier­li­ches Ler­nen und per­sön­li­ches Wachs­tum legen. Dies moti­viert die Mit­ar­bei­ter, sich eben­falls wei­ter­zu­bil­den und ihre Poten­zia­le zu ent­fal­ten.

Die Teil­nah­me an Wei­ter­bil­dun­gen und Men­to­ring-Pro­gram­men ist nicht nur für jun­ge Füh­rungs­kräf­te von Bedeu­tung, son­dern auch für erfah­re­ne Füh­rungs­kräf­te, die sich neu­en Her­aus­for­de­run­gen stel­len oder ihre Kom­pe­ten­zen auf­fri­schen möch­ten. In einer sich schnell ver­än­dern­den Arbeits­welt ist es essen­ti­ell, sich kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und auf dem neu­es­ten Stand zu blei­ben.

Fazit

Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass der Erfolg einer Füh­rungs­kraft eng mit der posi­ti­ven Beein­flus­sung des Teams ver­bun­den ist. Durch Selbst­re­fle­xi­on, Empa­thie, eine kon­struk­ti­ve Feh­ler­kul­tur und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­ent­wick­lung kön­nen Füh­rungs­kräf­te ihren Füh­rungs­stil opti­mie­ren, das Team moti­vie­ren und somit den eige­nen Auf­stieg aktiv gestal­ten. Die Füh­rungs­kraft, die sich als Spie­gel ihres Teams ver­steht, hat die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen für eine erfolg­rei­che Kar­rie­re.

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len: