Hydratation

Unter Hydrat­a­ti­on ver­steht man die Anla­ge­rung von Was­ser­mo­le­kü­len an Ionen oder pola­re Mole­kü­le, wodurch eine soge­nann­te Hydrat­hül­le um die­se Teil­chen ent­steht. Die­ser che­mi­sche Pro­zess ist die wesent­li­che Vor­aus­set­zung dafür, dass sich Stof­fe wie Sal­ze über­haupt in Was­ser lösen kön­nen. In der Medi­zin und Bio­lo­gie beschreibt der Begriff zudem die aus­rei­chen­de Ver­sor­gung des Orga­nis­mus mit Flüs­sig­keit zur Auf­recht­erhal­tung aller lebens­not­wen­di­gen Stoff­wech­sel­funk­tio­nen. Ein aus­ge­gli­che­ner Hydrat­a­ti­ons­zu­stand ist somit sowohl für che­mi­sche Reak­tio­nen als auch für die Gesund­heit leben­der Orga­nis­men ent­schei­dend.