Der Julianische Kalender wurde im Jahr 46 v. Chr. von Julius Caesar eingeführt, um den römischen Kalender zu reformieren und an das Sonnenjahr anzupassen. Er legte eine durchschnittliche Jahreslänge von 365,25 Tagen fest, indem alle vier Jahre ein Schalttag eingefügt wurde. Da dieses System jedoch jährlich um etwa elf Minuten von der tatsächlichen astronomischen Umlaufzeit abwich, summierte sich über die Jahrhunderte ein Zeitfehler auf. Dies führte ab 1582 zur schrittweisen Ablösung durch den genaueren Gregorianischen Kalender, der heute fast weltweit als Standard gilt.

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