Pendelsituation

Eine Pen­del­si­tua­ti­on bezeich­net einen Zustand, in dem sich eine Per­son oder ein Sys­tem bestän­dig zwi­schen zwei gegen­sätz­li­chen Polen, Posi­tio­nen oder Orten hin- und her­be­wegt. Dabei kommt es nicht zu einer dau­er­haf­ten Ent­schei­dung oder Fest­le­gung, son­dern zu einem rhyth­mi­schen Wech­sel­spiel, bei dem kei­ne der bei­den Sei­ten dau­er­haft ein­ge­nom­men wird. In der Psy­cho­lo­gie beschreibt der Begriff oft das Schwan­ken zwi­schen extre­men Gefühls­zu­stän­den, wäh­rend er im All­tag häu­fig den regel­mä­ßi­gen Wech­sel zwi­schen Wohn- und Arbeits­ort meint. Cha­rak­te­ris­tisch für die­se Situa­ti­on ist die kon­ti­nu­ier­li­che Dyna­mik der Bewe­gung und das Feh­len eines sta­bi­len, ruhen­den Mit­tel­punkts.


  • Pendeln in Deutschland: Statistiken, Auswirkungen und Lösungsansätze

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    Pendeln in Deutschland: Statistiken, Auswirkungen und Lösungsansätze

    Immer mehr Deut­sche pen­deln zum Arbeits­platz. Laut einer aktu­el­len Ana­ly­se des Bun­des­in­sti­tuts für Bau‑, Stadt- und Raum­for­schung beschäf­tig­ten sich im letz­ten Jahr etwa 20,5 Mil­lio­nen Beschäf­tig­te in einer ande­ren Gemein­de als ihrer Wohn­stät­te. Dies ent­spricht einer Pen­del­quo­te von 60 Pro­zent unter den Arbeit­neh­mern. Pen­deln hat nicht nur Aus­wir­kun­gen auf die Gesund­heit der Betrof­fe­nen, son­dern auch…