Brutto-Organisationsgrad

Der Brut­to-Orga­ni­sa­ti­ons­grad ist ein Maß dafür, wie gut eine Orga­ni­sa­ti­on struk­tu­riert und orga­ni­siert ist. Er gibt an, inwie­weit die Pro­zes­se, Abläu­fe und Hier­ar­chien inner­halb einer Orga­ni­sa­ti­on klar defi­niert und effi­zi­ent sind. Ein hoher Brut­to-Orga­ni­sa­ti­ons­grad deu­tet dar­auf hin, dass die Orga­ni­sa­ti­on gut auf­ge­stellt ist und ihre Zie­le effek­tiv ver­fol­gen kann, wäh­rend ein nied­ri­ger Brut­to-Orga­ni­sa­ti­ons­grad auf mög­li­che Pro­ble­me in der Orga­ni­sa­ti­on hin­wei­sen kann. Unter­neh­men kön­nen den Brut­to-Orga­ni­sa­ti­ons­grad nut­zen, um ihre Effi­zi­enz zu bewer­ten und Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­le zu iden­ti­fi­zie­ren.

  • Anpas­sung oder Rück­gang? Die aktu­el­le Rol­le der Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land

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    Anpas­sung oder Rück­gang? Die aktu­el­le Rol­le der Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land

    In der heu­ti­gen Arbeits­welt ste­hen die Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land vor kom­ple­xen Her­aus­for­de­run­gen. Die Mit­glie­der­zah­len des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB), des größ­ten gewerk­schaft­li­chen Dach­ver­ban­des in Deutsch­land, lagen Ende 2022 bei etwas mehr als 5,6 Mil­lio­nen. Dies reprä­sen­tiert einen Brut­to-Orga­ni­sa­ti­ons­grad von 13,5 Pro­zent der abhän­gig erwerbs­tä­ti­gen Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer. Die­se Zah­len bil­den den Aus­gangs­punkt für eine tief­ge­hen­de Betrach­tung…