Corporate Governance bezeichnet das System von Regeln, Praktiken und Prozessen, durch das ein Unternehmen geführt und kontrolliert wird. Sie umfasst die Beziehungen zwischen den verschiedenen Akteuren eines Unternehmens, einschließlich der Aktionäre, des Vorstands, der Geschäftsführung und anderer Stakeholder. Ziel der Corporate Governance ist es, eine verantwortungsvolle, transparente und effiziente Unternehmensführung zu gewährleisten, die langfristigen Wert schafft und das Vertrauen der Investoren stärkt. Wichtige Elemente sind unter anderem die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, ethisches Verhalten, Risikomanagement, Rechenschaftspflicht und die klare Definition von Verantwortlichkeiten und Entscheidungsprozessen. Gute Corporate Governance trägt zur Stabilität und Nachhaltigkeit eines Unternehmens bei.

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Volle Boni für den VW-Vorstand trotz Sparmaßnahmen? Erfahre alles über das „Bonus-Wunder“, rechtliche Grundlagen (§ 87 AktG) und die Kritik der Arbeitnehmervertreter.

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Oliver Blume gibt seinen Porsche-CEO-Posten ab, um sich auf den VW-Konzernumbau zu konzentrieren. Erfahre die Hintergründe der Doppelrolle, die Herausforderungen in China, Porsches E-Mobilitäts-Strategie und die Suche nach einem Nachfolger.

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Die Beteiligung von Aktionären an Unternehmensentscheidungen ist ein zentraler Bestandteil der modernen Unternehmensführung. Mit der Einführung des ARUG II (Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrichtlinie) am 1. Januar 2020 hat Deutschland wichtige Schritte unternommen, um die Transparenz und Kontrolle von Aktionären zu stärken. Dieses Gesetz ist eine Antwort auf die europäische Shareholder Rights Directive II…