Deindustrialisierung

Deindus­tria­li­sie­rung bezeich­net den Pro­zess, in dem die indus­tri­el­le Pro­duk­ti­on in einem Land oder einer Regi­on zurück­geht. Dies kann durch ver­schie­de­ne Fak­to­ren wie tech­no­lo­gi­sche Ver­än­de­run­gen, Glo­ba­li­sie­rung oder wirt­schaft­li­che Kri­sen ver­ur­sacht wer­den. Die Deindus­tria­li­sie­rung hat oft nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Wirt­schaft und die Arbeits­plät­ze in der betrof­fe­nen Regi­on, kann aber auch Chan­cen für die Ent­wick­lung neu­er Wirt­schafts­zwei­ge und Tech­no­lo­gien bie­ten. In vie­len ent­wi­ckel­ten Län­dern ist die Deindus­tria­li­sie­rung ein lang­fris­ti­ger Trend, der zu einer Ver­schie­bung hin zu dienst­leis­tungs­ori­en­tier­ten Wirt­schaf­ten führt.


  • Anpas­sung oder Rück­gang? Die aktu­el­le Rol­le der Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land

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    Anpas­sung oder Rück­gang? Die aktu­el­le Rol­le der Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land

    In der heu­ti­gen Arbeits­welt ste­hen die Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land vor kom­ple­xen Her­aus­for­de­run­gen. Die Mit­glie­der­zah­len des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB), des größ­ten gewerk­schaft­li­chen Dach­ver­ban­des in Deutsch­land, lagen Ende 2022 bei etwas mehr als 5,6 Mil­lio­nen. Dies reprä­sen­tiert einen Brut­to-Orga­ni­sa­ti­ons­grad von 13,5 Pro­zent der abhän­gig erwerbs­tä­ti­gen Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer. Die­se Zah­len bil­den den Aus­gangs­punkt für eine tief­ge­hen­de Betrach­tung…