Der Begriff „Klimaseniorinnen“ bezeichnet primär den Schweizer Verein „KlimaSeniorinnen Schweiz“, eine Gruppierung älterer Frauen, die sich juristisch für einen verstärkten staatlichen Klimaschutz einsetzt. Die Mitglieder argumentieren, dass sie aufgrund ihres Alters durch die zunehmenden Hitzewellen infolge des Klimawandels besonders gesundheitlich gefährdet sind und dies ihre Menschenrechte verletzt. Im April 2024 erlangten sie internationale Bedeutung, als der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ihrer Klage gegen die Schweiz stattgab. Dieses historische Urteil verpflichtet Staaten nun deutlicher dazu, wirksame Maßnahmen gegen die Erderwärmung zu ergreifen, um die Grundrechte ihrer Bürger zu wahren.

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Eine Gruppe älterer Frauen, die Klimaseniorinnen, hat in einem beispiellosen Rechtsfall vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) einen signifikanten Sieg errungen. Ihre Klage führte zu einem Urteil, das die Schweiz für ihre unzureichenden Maßnahmen gegen den Klimawandel verantwortlich macht und die Menschenrechte, insbesondere das Recht auf Privat- und Familienleben, als verletzt ansieht. Dieser Fall…