prekäre Beschäftigung

Pre­kä­re Beschäf­ti­gung bezieht sich auf Arbeits­ver­hält­nis­se, die durch Unsi­cher­heit und Insta­bi­li­tät gekenn­zeich­net sind. Dies kann sich in Form von befris­te­ten Ver­trä­gen, gerin­gem Ein­kom­men, feh­len­der sozia­ler Absi­che­rung und man­geln­den Auf­stiegs­mög­lich­kei­ten äußern. Men­schen in pre­kä­ren Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen sind oft einem erhöh­ten Risi­ko von Armut, sozia­ler Aus­gren­zung und psy­chi­scher Belas­tung aus­ge­setzt. Die Pro­ble­ma­tik der pre­kä­ren Beschäf­ti­gung ist ein gesell­schaft­li­ches und wirt­schaft­li­ches Pro­blem, das Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen erfor­dert.

  • Anpas­sung oder Rück­gang? Die aktu­el­le Rol­le der Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land

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    Anpas­sung oder Rück­gang? Die aktu­el­le Rol­le der Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land

    In der heu­ti­gen Arbeits­welt ste­hen die Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land vor kom­ple­xen Her­aus­for­de­run­gen. Die Mit­glie­der­zah­len des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB), des größ­ten gewerk­schaft­li­chen Dach­ver­ban­des in Deutsch­land, lagen Ende 2022 bei etwas mehr als 5,6 Mil­lio­nen. Dies reprä­sen­tiert einen Brut­to-Orga­ni­sa­ti­ons­grad von 13,5 Pro­zent der abhän­gig erwerbs­tä­ti­gen Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer. Die­se Zah­len bil­den den Aus­gangs­punkt für eine tief­ge­hen­de Betrach­tung…