rechtliche Bewertung

Die recht­li­che Bewer­tung bezeich­net den Pro­zess, einen kon­kre­ten Sach­ver­halt unter gel­ten­de Rechts­nor­men zu fas­sen, um des­sen juris­ti­sche Kon­se­quen­zen zu ermit­teln. Dabei wer­den die tat­säch­li­chen Gege­ben­hei­ten im Wege der Sub­sum­ti­on mit den Tat­be­stands­merk­ma­len eines Geset­zes ver­gli­chen und fach­ge­recht inter­pre­tiert. Ziel die­ser Ana­ly­se ist es, fun­dier­te Aus­sa­gen über das Bestehen von Ansprü­chen, Pflich­ten oder eine etwa­ige Haf­tung zu tref­fen. Sie bil­det damit die wesent­li­che Grund­la­ge für rich­ter­li­che Urtei­le, behörd­li­che Ent­schei­dun­gen oder die pro­fes­sio­nel­le Rechts­be­ra­tung.


  • LAG Berlin-Brandenburg: Teilnahme an „wildem Streik“ kann zur fristlosen Kündigung führen

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    LAG Berlin-Brandenburg: Teilnahme an „wildem Streik“ kann zur fristlosen Kündigung führen

    Das Urteil des Lan­des­ar­beits­ge­richts (LAG) Ber­lin-Bran­den­burg zu den frist­lo­sen Kün­di­gun­gen von Goril­las-Mit­ar­bei­ten­den, die an soge­nann­ten „wil­den Streiks“ teil­ge­nom­men haben, hat für viel Auf­se­hen gesorgt. In meh­re­ren Ver­fah­ren bestä­tig­te das LAG die Recht­mä­ßig­keit die­ser Kün­di­gun­gen, da die Rich­ter die Teil­nah­me an den unor­ga­ni­sier­ten Streik­ak­tio­nen als erheb­li­che arbeits­recht­li­che Pflicht­ver­let­zung wer­te­ten. Die­se Ent­schei­dun­gen wer­fen grund­le­gen­de Fra­gen zum Streik­recht…