Industriestandort Niedersachsen in Gefahr: IG Metall warnt vor Stellenabbau bei Volkswagen und Zeiss

Industriestandort Niedersachsen in Gefahr: IG Metall warnt vor Stellenabbau bei Volkswagen und Zeiss

Der Indus­trie­stand­ort Nie­der­sach­sen steht vor einer Zer­reiß­pro­be, die weit über regio­na­le Gren­zen hin­aus Wel­len schlägt. Wäh­rend die Auto­mo­bil­in­dus­trie durch die Kri­se beim Bran­chen­rie­sen Volks­wa­gen erschüt­tert wird, wächst auch im Hoch­tech­no­lo­gie­sek­tor – exem­pla­risch am Stand­ort der Carl Zeiss AG in Göt­tin­gen – der Druck auf die Beleg­schaf­ten. Die IG Metall schlägt ange­sichts dro­hen­der Ein­schnit­te Alarm und warnt vor einer Deindus­tria­li­sie­rung, die das wirt­schaft­li­che Fun­da­ment des Bun­des­lan­des gefähr­det. Im Kern geht es nicht nur um betriebs­wirt­schaft­li­che Effi­zi­enz­pro­gram­me, son­dern um die Fra­ge, wie die indus­tri­el­le Basis in Zei­ten von Trans­for­ma­ti­on und glo­ba­lem Wett­be­werb erhal­ten wer­den kann. Stra­te­gi­sche Fehl­ent­wick­lun­gen der letz­ten Jah­re sowie der stei­gen­de Kos­ten­druck set­zen eta­blier­te Struk­tu­ren unter mas­si­ven Stress. Die­ser Arti­kel ana­ly­siert die aktu­el­le Situa­ti­on bei Volks­wa­gen und Zeiss, beleuch­tet die Hin­ter­grün­de der Kri­se und dis­ku­tiert die For­de­run­gen der Arbeit­neh­mer­ver­tre­ter zur Siche­rung der Arbeits­plät­ze und Stand­or­te.

Die Krise bei Volkswagen: Systemische Risiken für das „Autoland“ Niedersachsen

Die wirt­schaft­li­che Lage der Volks­wa­gen AG (VW) hat sich dras­tisch ver­schärft. Der Kon­zern, der über Jahr­zehn­te als Garant für sta­bi­len Wohl­stand in Nie­der­sach­sen galt, sieht sich mit einem bei­spiel­lo­sen Kos­ten­druck kon­fron­tiert. Das Manage­ment hat einen har­ten Spar­kurs ein­ge­schla­gen, der erst­mals seit Jahr­zehn­ten auch Werks­schlie­ßun­gen und betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen in Deutsch­land nicht mehr aus­schließt. Die seit 1994 bestehen­de Beschäf­ti­gungs­si­che­rung, die betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen bis 2029 unter­sag­te, wur­de sei­tens des Unter­neh­mens auf­ge­kün­digt. Dies stellt einen his­to­ri­schen Bruch in der Sozi­al­part­ner­schaft dar.

Die Ursa­chen für die­se Ent­wick­lung sind viel­schich­tig. Neben den hohen Ener­gie­kos­ten und einer schwä­cheln­den Welt­kon­junk­tur wie­gen haus­ge­mach­te Pro­ble­me schwer. Die IG Metall kri­ti­siert in ihrer aktu­el­len Ana­ly­se Die Situa­ti­on bei Volks­wa­gen betrifft jede und jeden! vor allem stra­te­gi­sche Fehl­ent­schei­dun­gen des Manage­ments. Dazu gehö­ren Ver­zö­ge­run­gen bei der Soft­ware­ent­wick­lung, eine zu spä­te Fokus­sie­rung auf bezahl­ba­re Elek­tro­mo­bi­li­tät und die Ver­nach­läs­si­gung des Volu­men­seg­ments. In Wolfs­burg, dem Her­zen des Kon­zerns, sowie in den Wer­ken Emden, Han­no­ver, Salz­git­ter, Braun­schweig und Osna­brück ist die Sor­ge um die Zukunfts­fä­hig­keit groß.

Aus recht­li­cher Sicht ste­hen der Gesamt­be­triebs­rat und die Gewerk­schaft vor der Her­aus­for­de­rung, im Rah­men von Ver­hand­lun­gen über einen Inter­es­sen­aus­gleich und Sozi­al­plan (§§ 111, 112 BetrVG) Schlim­me­res zu ver­hin­dern. Der beson­de­re Sta­tus von VW, ver­an­kert im VW-Gesetz, gibt dem Land Nie­der­sach­sen zudem eine poli­tisch gewich­ti­ge Rol­le im Auf­sichts­rat. Die Arbeit­neh­mer­ver­tre­ter for­dern, dass die Las­ten der Trans­for­ma­ti­on nicht allein auf die Beleg­schaft abge­wälzt wer­den dür­fen, wäh­rend gleich­zei­tig Ren­di­te­zie­le prio­ri­siert wer­den. Ein Kahl­schlag bei der Stamm­be­leg­schaft wür­de nicht nur wert­vol­les Know-how ver­nich­ten, son­dern auch die Inno­va­ti­ons­kraft schwä­chen, die für den Erfolg der Trans­for­ma­ti­on zwin­gend erfor­der­lich ist.

Hochtechnologie unter Druck: Der Stellenabbau bei Zeiss in Göttingen

Nicht nur die klas­si­sche Auto­mo­bil­in­dus­trie ist betrof­fen; auch in der Hoch­tech­no­lo­gie zie­hen dunk­le Wol­ken auf. Am Stand­ort der Carl Zeiss AG in Göt­tin­gen wächst die Unru­he. Der Optik- und Opto­elek­tro­nik-Spe­zia­list, der glo­bal als Inno­va­ti­ons­füh­rer gilt, plant eben­falls Anpas­sun­gen der Per­so­nal­struk­tur. Der Betriebs­rat und die IG Metall Süd­nie­der­sach­sen sehen dar­in ein gefähr­li­ches Signal für den gesam­ten Stand­ort.

Obwohl Zeiss in vie­len Berei­chen Rekord­um­sät­ze ver­zeich­ne­te, füh­ren Effi­zi­enz­pro­gram­me und struk­tu­rel­le Neu­aus­rich­tun­gen zu einem geplan­ten Stel­len­ab­bau. Die Arbeit­neh­mer­ver­tre­ter war­nen davor, dass kurz­fris­ti­ge Ein­spa­run­gen die lang­fris­ti­ge Zukunfts­fä­hig­keit gefähr­den. Laut Berich­ten, unter ande­rem in der HNA, befürch­tet der Betriebs­rat, dass Kern­kom­pe­ten­zen am Stand­ort Göt­tin­gen ver­lo­ren gehen könn­ten, wenn die Fer­ti­gungs­tie­fe redu­ziert oder Berei­che ver­la­gert wer­den.

Für den Wirt­schafts­raum Süd­nie­der­sach­sen ist Zeiss ein Anker­un­ter­neh­men. Ein mas­si­ver Stel­len­ab­bau in die­sem Seg­ment zeigt, dass selbst hoch­spe­zia­li­sier­te Bran­chen nicht immun gegen den glo­ba­len Wett­be­werbs­druck und inter­ne Umstruk­tu­rie­run­gen sind. Der Betriebs­rat pocht hier­bei auf sein Mit­be­stim­mungs­recht bei Betriebs­än­de­run­gen gemäß § 111 BetrVG. Im Fokus steht dabei die For­de­rung nach einer kla­ren Stand­ort­si­che­rung, die über blo­ße Spar­maß­nah­men hin­aus­geht. Die Gewerk­schaft betont, dass gera­de in der Hoch­tech­no­lo­gie die Qua­li­fi­ka­ti­on der Beschäf­tig­ten das wich­tigs­te Kapi­tal ist. Ein Per­so­nal­ab­bau nach dem „Rasen­mä­her­prin­zip“ gefähr­de die Inno­va­ti­ons­zy­klen, die für die Markt­füh­rer­schaft von Zeiss in der Halb­lei­ter­tech­nik und Medi­zin­tech­nik essen­zi­ell sind.

Die Rolle der IG Metall: Widerstand gegen den industriellen Ausverkauf

Ange­sichts der dro­hen­den Ein­schnit­te bei den nie­der­säch­si­schen Leit­be­trie­ben fun­giert die IG Metall als zen­tra­le Instanz des Wider­stands. Dabei geht es der Gewerk­schaft nicht allein um den Erhalt des Sta­tus quo, son­dern um die akti­ve Gestal­tung der Trans­for­ma­ti­on. Die Stra­te­gie stützt sich maß­geb­lich auf die Instru­men­te der Mit­be­stim­mung und die Ver­hand­lung robus­ter Beschäf­ti­gungs­si­che­rungs­ta­rif­ver­trä­ge.

In den betrof­fe­nen Wer­ken von Volks­wa­gen und Zeiss ste­hen die Betriebs­rä­te vor der Her­aus­for­de­rung, auf geplan­te Betriebs­än­de­run­gen gemäß § 111 BetrVG zu reagie­ren. Die gesetz­li­che Ver­pflich­tung des Arbeit­ge­bers, einen Inter­es­sen­aus­gleich und einen Sozi­al­plan zu ver­han­deln, ist hier­bei das schärfs­te Schwert der Arbeit­neh­mer­ver­tre­ter. Die IG Metall for­dert jedoch mehr als eine rei­ne Abfe­de­rung des Stel­len­ab­baus. Ihr Ziel ist ein „Mas­ter­plan für die Indus­trie“, der Inves­ti­ti­ons­zu­sa­gen für neue Tech­no­lo­gien und den Erhalt aller Stand­or­te fest­schreibt.

Ein zen­tra­ler Aspekt ist die Abkehr von einer rein ren­di­te­ge­trie­be­nen Unter­neh­mens­füh­rung. Die Gewerk­schaft kri­ti­siert, dass kurz­fris­ti­ge Ein­spa­run­gen die lang­fris­ti­ge Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit unter­gra­ben. In der Tarif­po­li­tik setzt die IG Metall daher auf Model­le zur Arbeits­zeit­ver­kür­zung (wie die 28-Stun­den-Woche oder Trans­for­ma­ti­ons­gel­der), um Beschäf­ti­gung auch bei sin­ken­dem Arbeits­vo­lu­men zu sichern. Zudem wird eine akti­ve­re Indus­trie­po­li­tik der Lan­des­re­gie­rung gefor­dert, die staat­li­che För­de­run­gen an kla­re Stand­ort­ga­ran­tien knüpft. Der Wider­stand for­miert sich dabei nicht nur am Ver­hand­lungs­tisch, son­dern auch durch öffent­li­che Mobi­li­sie­rung, um den poli­ti­schen Druck auf die Kon­zern­vor­stän­de zu erhö­hen und den „indus­tri­el­len Aus­ver­kauf“ zu stop­pen.

Sozioökonomische Folgen für die Region und Zuliefererbetriebe

Der dro­hen­de Stel­len­ab­bau bei Groß­kon­zer­nen wie Volks­wa­gen und Zeiss wirkt wie ein nega­ti­ver Kata­ly­sa­tor auf das gesam­te wirt­schaft­li­che Gefü­ge Nie­der­sach­sens. Die Auto­mo­bil­in­dus­trie und die Hoch­tech­no­lo­gie­bran­che sind kei­ne iso­lier­ten Sek­to­ren, son­dern bil­den das Zen­trum kom­ple­xer Wert­schöp­fungs­ket­ten. Ein mas­si­ver Arbeits­platz­ver­lust in den Stamm­wer­ken löst einen Domi­no­ef­fekt aus, der ins­be­son­de­re den Mit­tel­stand und die Zulie­fer­indus­trie hart trifft.

Stu­di­en zur regio­na­len Öko­no­mie bele­gen den hohen Mul­ti­pli­ka­tor­ef­fekt indus­tri­el­ler Arbeits­plät­ze: Ein ver­lo­re­ner Job bei einem OEM (Ori­gi­nal Equip­ment Manu­fac­tu­rer) wie VW gefähr­det sta­tis­tisch zwei bis drei wei­te­re Stel­len bei Zulie­fe­rern, Dienst­leis­tern und im loka­len Hand­werk. Beson­ders in Regio­nen wie Wolfs­burg, Braun­schweig oder Göt­tin­gen führt dies zu einem spür­ba­ren Kauf­kraft­ver­lust. Sin­ken­de Real­löh­ne und die Angst vor Arbeits­lo­sig­keit dros­seln den pri­va­ten Kon­sum, was wie­der­um den Ein­zel­han­del und das Gast­ge­wer­be schwächt.

Für vie­le spe­zia­li­sier­te Zulie­fer­be­trie­be, die oft als Hid­den Cham­pi­ons agie­ren, bedeu­tet der Spar­kurs der Gro­ßen zudem einen mas­si­ven Preis­druck. Wenn Ent­wick­lungs­pro­jek­te gestri­chen oder Volu­mi­na redu­ziert wer­den, fehlt die­sen Betrie­ben das Kapi­tal für eige­ne Inves­ti­tio­nen in den Struk­tur­wan­del. Damit droht eine Ero­si­on der indus­tri­el­len Basis, die über Jahr­zehn­te gewach­sen ist. Die Fol­ge wäre eine Deindus­tria­li­sie­rung auf Raten, die nicht nur Steu­er­ein­nah­men der Kom­mu­nen weg­bricht, son­dern auch die sozia­le Sta­bi­li­tät in den betrof­fe­nen Regio­nen gefähr­det.

Lösungsansätze: Qualifizierung und Innovation statt Kahlschlag

Anstatt auf rei­nen Per­so­nal­ab­bau zu set­zen, for­dern Exper­ten und Arbeit­neh­mer­ver­tre­ter zukunfts­ori­en­tier­te Alter­na­ti­ven, die auf Inno­va­ti­on und Qua­li­fi­zie­rung basie­ren. Ein zen­tra­ler Hebel ist das Qua­li­fi­zie­rungs­chan­cen­ge­setz, das Unter­neh­men finan­zi­el­le Unter­stüt­zung bie­tet, um Beschäf­tig­te für neue digi­ta­le und öko­lo­gi­sche Auf­ga­ben­fel­der fit zu machen. Der Fokus muss dar­auf lie­gen, die bestehen­de Beleg­schaft durch Ups­kil­ling und Res­kil­ling in die Lage zu ver­set­zen, die Anfor­de­run­gen der Digi­ta­li­sie­rung und der E‑Mobilität zu bewäl­ti­gen.

Ein sozi­al­ver­träg­li­cher Umbau erfor­dert zudem eine stra­te­gi­sche Neu­aus­rich­tung der For­schung und Ent­wick­lung (F&E). An Stand­or­ten wie Zeiss Göt­tin­gen bedeu­tet dies, die Inno­va­ti­ons­zy­klen durch Inves­ti­tio­nen in Quan­ten­tech­no­lo­gien oder nach­hal­ti­ge Opti­ken zu ver­kür­zen, statt Kapa­zi­tä­ten abzu­bau­en. Bei Volks­wa­gen wie­der­um ist die Siche­rung der tech­no­lo­gi­schen Sou­ve­rä­ni­tät – etwa in der Bat­te­rie­zell­fer­ti­gung oder Soft­ware­ent­wick­lung – ent­schei­dend, um die Abhän­gig­keit von glo­ba­len Märk­ten zu redu­zie­ren.

Zukunfts­stra­te­gien müs­sen zudem die öko­lo­gi­sche Trans­for­ma­ti­on als Chan­ce begrei­fen. Ein „grü­ner“ Indus­trie­stand­ort Nie­der­sach­sen kann nur ent­ste­hen, wenn Pro­duk­te und Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se kon­se­quent auf Nach­hal­tig­keit getrimmt wer­den. Dies erfor­dert jedoch die Bereit­schaft der Arbeit­ge­ber, Gewin­ne in den Erhalt des Know-hows zu reinves­tie­ren, statt sie ein­sei­tig für Divi­den­den­aus­schüt­tun­gen zu nut­zen. Nur durch eine Ver­zah­nung von tech­no­lo­gi­schem Fort­schritt und Arbeits­platz­si­cher­heit lässt sich die Akzep­tanz für den not­wen­di­gen Wan­del in der Beleg­schaft sichern und der Indus­trie­stand­ort lang­fris­tig sta­bi­li­sie­ren.

Fazit

Die aktu­el­le Situa­ti­on bei der Volks­wa­gen AG und der Carl Zeiss AG ver­deut­licht, dass der Indus­trie­stand­ort Nie­der­sach­sen an einem his­to­ri­schen Wen­de­punkt steht. Die War­nun­gen der IG Metall sind nicht als blo­ße Rhe­to­rik in Tarif­aus­ein­an­der­set­zun­gen zu ver­ste­hen, son­dern als fun­dier­te Kri­tik an einer ein­sei­ti­gen Fixie­rung auf kurz­fris­ti­ge Ren­di­te­zie­le und ver­fehl­te Manage­ment­stra­te­gien der ver­gan­ge­nen Jah­re. Wäh­rend VW mit den struk­tu­rel­len Fol­gen der ver­zö­ger­ten Trans­for­ma­ti­on in der Auto­mo­bil­in­dus­trie kämpft, zeigt das Bei­spiel Zeiss in Göt­tin­gen, dass auch Hoch­tech­no­lo­gie­sek­to­ren ohne eine pro­ak­ti­ve Stand­ort­si­che­rung und die Ein­bin­dung der Mit­be­stim­mung ver­wund­bar sind.

Der Erhalt der indus­tri­el­len Basis erfor­dert nun eine gemein­sa­me Kraft­an­stren­gung von Poli­tik, Unter­neh­men und Gewerk­schaf­ten. Statt auf Kahl­schlag zu set­zen, müs­sen nach­hal­ti­ge Inves­ti­ti­ons­kon­zep­te und die Qua­li­fi­zie­rung der Beschäf­tig­ten gemäß § 92a BetrVG (Vor­schlä­ge zur Beschäf­ti­gungs­si­che­rung) im Vor­der­grund ste­hen. Nur wenn Inno­va­tio­nen und sozia­le Sicher­heit Hand in Hand gehen, kann die Deindus­tria­li­sie­rung ver­hin­dert und die lang­fris­ti­ge Sta­bi­li­tät sowie Inno­va­ti­ons­kraft des Lan­des gesi­chert wer­den. Ein rei­nes „Wei­ter so“ oder das blo­ße Strei­chen von Stel­len gefähr­det nicht nur die Exis­tenz Tau­sen­der Fami­li­en, son­dern das öko­no­mi­sche Herz Nie­der­sach­sens.

Weiterführende Quellen