Werksschließungen

Werks­schlie­ßun­gen bezeich­nen die dau­er­haf­te Still­le­gung von Pro­duk­ti­ons­stät­ten eines Unter­neh­mens. Sie erfol­gen meist aus wirt­schaft­li­chen Grün­den wie Kos­ten­sen­kun­gen, Über­ka­pa­zi­tä­ten, Stand­ort­ver­la­ge­run­gen oder struk­tu­rel­lem Wan­del. Für die betrof­fe­nen Beschäf­tig­ten bedeu­ten Werks­schlie­ßun­gen oft den Ver­lust des Arbeits­plat­zes und erfor­dern Maß­nah­men wie Sozi­al­plä­ne, Abfin­dun­gen oder Trans­fer­ge­sell­schaf­ten. Der Begriff steht häu­fig im Zusam­men­hang mit tief­grei­fen­den Ver­än­de­run­gen in Indus­trie und regio­na­ler Wirt­schaft.