Ein Tariftreuegesetz ist ein gesetzgeberisches Instrument, das auf Bundes- oder Landesebene eingesetzt wird, um sicherzustellen, dass öffentliche Aufträge nur an Unternehmen vergeben werden, die geltende Tarifverträge einhalten. Es zielt darauf ab, Tarifbindung zu fördern, faire Löhne sicherzustellen und Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden. Auf Landesebene gibt es bereits in mehreren Bundesländern eigene Tariftreuegesetze, die zusätzliche Regelungen oder spezifische Anforderungen enthalten können. Ein solches Gesetz dient der Verbesserung von Arbeitsbedingungen und der Stärkung sozialer Standards.

/
Neues Bundestariftreuegesetz verpflichtet Unternehmen bei Bundesaufträgen zu Tariflöhnen. Chancen & Pflichten für Betriebsräte im Überblick.

/
Von der politischen Idee zur juristischen Hängepartie: Was Unternehmen, Betriebsräte und Anbieter jetzt wissen müssen.

/
§ 18b BetrVG soll erstmals die optionale Online-Stimmabgabe bei den Betriebsratswahlen 2026 ermöglichen. Die digitale Wahl soll nur bei Einvernehmen von Arbeitgeber und Betriebsrat sowie mit zertifizierter Software zulässig. Ziel ist ein Pilotprojekt zur Modernisierung der betrieblichen Mitbestimmung.

/
Das Tariftreuegesetz zielt darauf ab, die Tarifautonomie in Deutschland zu stärken, indem es sicherstellt, dass bei der Vergabe öffentlicher Aufträge faire Löhne und Arbeitsbedingungen eingehalten werden. Dies soll Lohndumping verhindern, die Wettbewerbsfähigkeit tarifgebundener Unternehmen fördern und letztendlich zur Attraktivität von Tarifverträgen beitragen. Der Artikel untersucht die Hintergründe, Ziele, Inhalte und möglichen Auswirkungen des Gesetzes. Welche…